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| Event Editors | |
| Date: | Time: |
| 09.09.2005 | 00:00 - 23:58 |
| Description: | |
| Let there be Dancehall! COKE dj-culture präsentiert Massive B Soundsystem feat. Bobby Konders ls Banky Hype Berlin, den 19. Juli 2005. Mit Bobby Konders bringt COKE dj-culture nach den Detroit-Paten Atkins & Baxter und den Drum’n Bass-Pionieren Grooverider & Fabio diesmal ein Stück aktive Clubgeschichte aus New York auf Tour: Heute einer der größten internationalen Dancehall Selectors, gestern ein Pionier der House Szene – Brooklyn’s Bobby Konders ist gleich doppelt Kult, und seine musikalischen Stationen passen auf den ersten Blick kaum unter einen Hut. Ende der 80er schrieb Bobby Konders als DJ bei den sagenumwobenen „Wild Pitch“ Deep House Parties Geschichte und zeichnete unter anderem verantwortlich für Hymnen wie „Let there be House“. Inzwischen aber produziert „Easy Bobby“ längst äußerst begehrte Riddims für sein Label Massive B und reist als Soundsystem mit seinen MCs Jabba, Big Dawg und Banky Hype rund um den Globus. Mit COKE dj-culture sind Konders und sein Soundsystem im September nun auch in den deutschen Clubs unterwegs. “Come dance like ‘ya back home!” Zwischen 1987, als Larry Levans legendäre „Paradise Garage“ endgültig die Pforten schloss, und 1992, als der erste ernstzunehmende Nachfolge-Club „The Shelter“ eröffnete, war die New Yorker Deep House Szene sozusagen „homeless“. Es waren Bobby Konders und seine DJ-Buddies David Camacho und Nick Jones, die dem New Yorker Underground mit ihren Wild-Pitch-Parties während dieser Zeit wieder ein Refugium boten. “Come dance like ‘ya back home!”, lautete die Einladung auf einem Flyer zu einer der ersten Wild Pitch Parties, der bereits an die zweitausend Eingeweihte dankbar Folge leisteten. Bobby Konders’ fulminante Sets tanzten allerdings schon damals aus der Reihe, denn er mixte den House- und Disco-Tunes unerschrocken auch HipHop und Reggae unter und brachte zielsicher die Verwandtschaft und den „True Soul“ der verschiedenen Styles hervor. Mit seinem Cross-Styling machte Konders House Music, die bis dato vor allem als „Gay Thing“ galt, auch für die Homeboys und Ruffnecks zugänglich. In seinen Sets war alles möglich, Hauptsache der Bass wummste, die Beats waren „rough enough“ und das ganze hatte Soul. „We all bleed motherfucking red“ war die Losung. Freak „On Da Reggae Trip“ Da Konders’ Verständnis von House schon immer auch viel mit Reggae zu tun hatte, war es nicht wirklich verwunderlich, dass er sich 1993, als House zum internationalen Groß-Event wurde, ganz den jamaikanischen Tunes zuwandte. Bis Konders gemeinsam mit Partner Jabba das Label Massive B gründete, liefen seine Produktionen unter dem Namen „Massive Sounds“ und wurden auf Nu Groove releast, einem Label, bei dem der Begriff 'open minded' noch wirklich etwas galt. Bobby Konders ist DJ, er remixt und produziert, und arbeitet unter anderem mit Shabba Ranks, Ziggy Marley oder Supercat zusammen. Bis heute bringen Bobby Konders und Jabba außerdem jeden Sonntag Abend den Äther der Radiostation „Hot97“ mit ihrer Show „On Da Reggae Tip“ in Wallung. Äußerlich irgendwo zwischen Hippie und Hell’s Angel, ist Bobby Konders sowohl Rude Boy als auch Family Man. Er wuchs in New Jersey als Sohn eines Polen und einer American Indian auf, und folgt seit jeher der Maxime, dass weder rassistische noch musikalische Grenzen in der Welt eine Rolle spielen sollten. Auch in der Stimmung bei seinen Auftritten mit dem Massive B Soundsystem ist das zu spüren. Support: Barney Millah Germany’s Selector No.1 ist, wie schon bei der COKE dj-culture Tour mit David Rodigan, auch diesmal wieder erste Wahl, wenn es um den adäquaten Toursupport für ein internationales Top-Soundsystem geht. Der Berliner Dubplate-Enthusiast und –Produzent war ehemals Aushängeschild des „Concrete Jungle“ Soundsystems und etablierte auch den Soca und Calypso auf den deutschen Floors. Ob Modern Roots, Dancehall oder Lovers Rock – seine Sets füllen jede Tanzfläche binnen Minuten. Always Irie! Die Termine: 08.09. Berlin, Club Kapital 09.09. Hamburg, Indra Musikclub 10.09. Wuppertal, U-Club 15.09. München, Garden 16.09. Frankfurt a.M., O25 17.09. Leipzig, Superkronik |
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